Sonntag, 13. Juni 2010
Cairns, Northern Highlands & Great Barrier Reef
Mittwoch, 26. Mai 2010
outback
26.5.2010
Nach einem kurzen erneuten Zwischenstopp in Adelaide bin ich dann mit einer Tourgruppe Richtung Outback gefahren. Erster Stopp waren die Flinders Ranges, eine Bergkette welche sich von der Fleurieu Peninsula (meiner momentan Lieblingsweingegend) bis zum Northern Territory zieht, und wo wir einige Wanderungen unternommen haben.
Die Distanzen von einem Ort zum andern sind wirklich unglaublich gross, die Dörfer scheinen eher verlassen. Ich hatte aber bei den langen Busfahrten nie das Gefühl, ich müsste mich anders beschäftigen, als einfach aus dem Fenster zu schauen und die Weite zu geniessen. Irgendwie habe ich hier völlig das Gefühl für Distanzen und Zeit verloren, was ich noch ganz angenehm finde.
salzsee (lake hart), der ausnahmsweise wasser hatte (sonst immer trocken...)
In Coober Pedy, der Hauptstadt des Opals, haben wir eine Nacht unterirdisch verbracht. Im Sommer wird es dort nämlich unerträglich heiss, so bevorzugen die Bewohner dort den Untergrund. Wir haben uns dort auch selber an Opalsuche herangewagt ("noodling" nennt man das), aber der ersehnte Erfolg war dann doch eher bescheiden.
Als dann der Sand immer roter und die Flora immer karger wurde, war es dann nicht mehr weit zum Uluru, dem 348m hohen Koloss mitten in der Wüste. Den Sonnenuntergang haben wir im Regen und Nebel verbracht, was zuerst etwas enttäuschend war. Aber kurz bevor es dunkel wurde, hat sich Uluru in einem ganz weissen Gewand gekleidet, extrem eindrücklich und selten zu sehen (hat man uns zumindest berichtet). Am nächsten Tag haben wir den Uluru Basewalk unternommen und dabei die Kultur der Anangu (Aborigines von dieser Gegend) etwas kennengelernt. Zum Beispiel dürfen nach deren Kultur nur Knaben den Uluru besteigen, welche bereit sind in die nächste Phase (Mann) zu übergehen. Die Aborigines möchten das wir Touristen dies respektieren. Aber da das Land noch für einige Jahre der Regierung und nicht der Anangu gehört, ist der berühmte Climb immer (noch) für die Touristen offen (zu viele klettern hoch, was ich sehr schade finde).
Kata Tjuta (die Olgas), welche aus 36 Felsen besteht und die Kings Canyon waren gerade so eindrücklich wie Uluru. Und das ständig wechselnde Wetter hat zusätzlich einmalige Eindrücke geliefert.
Im Kings Canyon konnte ich, Eva, natürlich nicht wiederstehen im Garten Eden einen Sprung ins kalte Wasser zu wagen...
Meine Tourgruppe am Kings Canyon:

Das Outback, ein einmaliges Erlebnis. Ich glaube, dass ich nicht zum letzen Mal da war...
Adelaide & Kangaroo Island
19.5.2010
Mit einem freundlicher Empfang in Adelaide (inkl. cup of tea) von Alison - meiner neuen 62-jährigen bushwalking Freundin - hat meine Backpacker-Reise gestartet. Während ich die Stadt und den nächst gelegenen Strand während den ersten paar Tagen zu Fuss erkundigt habe, hat mir Alison danach per Auto und als persönlicher Tour Guide die schönen Orte rundherum gezeigt. So kam ich in den Genuss von Weisswein, Rosé und Rotwein von verschiedensten kleinen Wineries auf der Halbinsel Fleurieu Peninsula. Und ohne Zweifel, Südaustralien hat wirklich sehr guten Wein. An einem anderen Tag habe ich ihren Bushwalking Club auf einer Tour begleitet, wobei ich viele interessante Gespräche führen konnte. Adelaide und die Dinge, welche ich unternommen habe, waren ganz anders als erwartet, aber ich habe in der kurzen Zeit einen guten Einblick ins Leben eines "Adelaidaner" bekommen.
Von Adelaide aus bin ich dann zur Kangaroo Island gereist, einer 180km langen Insel, welche von vielen tausend Jahren zum Festland gehört hat , und nun von Tieren bewohnt wird, welche (fast) nur noch auf dieser Insel zu finden sind. Pinguine, Seelöwen, oder eben die Kangaroo Island Känguruhs (nach denen die Insel benannt wurde. Aufgrund der grossen Anzahl und deren Zutraulichkeit hat Captain Matthew Flinders, der Entdecker, die Insel diesen niedlichen Tieren gewidmet). 1/3 der Insel ist Nationalpark, die Strassen ziemlich einfach, das Gefühl von Freiheit gross. Als wir dann unter einem riesigen Sternenmeer in swags (Militärschlafsäcke auf australisch, aber mit integrierter dünnen Matratze) übernachtet haben, hab ich mich definitiv in die Insel verliebt.
Montag, 10. Mai 2010
Last days in Canberra


Dienstag, 13. April 2010
ITU Sydney


Montag, 5. April 2010
Mornington Peninsula
Aufgrund des herrlichen Spätsommerwetter in Melbourne haben die 2 Regenkinder und ich für einen Tag ein Auto gemietet und die Küste von Mornington Peninsula bis nach Sorrento abgefahren, etwa eine 2h-Fahrt von Melbourne entfernt.
An der mittelmeerähnlichen Küste kamen wir in den Genuss von architektonischen Meisterwerken (fast alle Häuser ausgerüstet mit Teleskop), herausgeputzten idyllischen Dörfchen, gemütlichen Häfen und verlassenen Stränden. Es war ein perfekter Tag, mit perfekten Gegenden (wie hier zum Beispiel am Portsea back beach),

mit perfektem Wetter, in perfekter Gesellschaft,

abgerundet mit einem der schönsten Sonnenuntergänge (da die Halbinsel einen Bogen nach Osten macht, ist es dort möglich den Sonnenuntergang nach Westen über dem Meer zu sehen), den ich je gesehen habe. Bei so einem coolen Erlebnis sagen Fotos mehr als Worte...






